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Tageslichtlampe der große Vergleich 2017

Sonnenlicht ist das Lebenselixier für Menschen. Tageslichtlampen imitieren das natürliche Lichtspektrum. Aus diesem Grund sind Tageslichtlampen äußerst populär. Sie eignen sich ideal für eine Lichttherapie in einem entspannten Ambiente.

Einige nutzen dieses helle Licht zur Steigerung ihrer Leistung und Kreativität am Arbeitsplatz, andere nutzen eine Lichtdusche während der Morgentoilette, um gut gelaunt in den Tag zu starten.

Tageslichtlampen sollen die Sonne Imitieren und damit Vitamin D ausschütten.

Was versteht man unter einer Tageslichtlampe?

Im Bereich der Beleuchtungstechnik gelten Leuchten mit einem dem natürlichen Lichtspektrum nachempfundenen Licht als Tageslichtlampen.

Weiß ist nicht immer Weiß
Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Weißtöne. Interessant im Zusammenhang mit Tageslichtleuchten sind allerdings nur Lampen mit einem tageslichtweiß strahlenden Leuchtmittel. Laut der DIN EN 12.464 beträgt die Farbtemperatur dieser Leuchtmittel zwischen 5.300 und 6.500 Kelvin.

Was zeichnet Tageslichtlampen aus?

Tageslichtleuchten sind leicht zu erkennen. In ihrem Lichtschein werden andere Farben unverfälscht wahrgenommen. Kein Wunder, schließlich entspricht das Lichtspektrum dieser Leuchten dem natürlichen Licht. Als Leuchtmittel kommen Glüh- oder Halogenlampen mit einem blauen Konversionsfilter beziehungsweise stromsparende LEDs zum Einsatz. Derartige Leuchtmittel werden auch als Vollspektrumlampen bezeichnet.

Welche Tageslichtleuchte soll es sein?

Angeboten werden zwei Varianten von Tageslichtlampen: die Funktionsleuchten, die einen bestimmten Bereich im Haushalt oder am Arbeitsplatz hell ausleuchten, und die Tageslichtleuchten, die bei einer Lichttherapie eingesetzt werden, um die Stimmung zu heben und einer Winterdepression während der dunklen Jahreszeit entgegenzuwirken.

Die unterschiedlichen Tageslichtleuchten im Detail:
Die Tageslichtleuchte als Funktionslicht gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Dabei handelt es sich beispielsweise um herkömmliche Tischleuchten für einen Wohnraum, Schreibtischleuchten für das Büro oder das Arbeitszimmer zu Hause, aber auch um Stehleuchten und ebenso um Wand- und Deckenleuchten. Denn wo immer ein helles, natürliches Licht gewünscht wird, kommen sie zum Einsatz: Leuchten, die uns während des Alltags einen Hauch von Tageslicht in die Räume zaubern und unsere Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Der einzige Unterschied zu anderen Leuchten ist das von ihnen abgestrahlte Licht, welches dem natürlichen Lichtspektrum – sprich dem Sonnenlicht – nachempfunden ist. Fachleute bezeichnen es als Tageslichtweiß.

Es gibt neben den Funktionsleuchten aber auch Tageslichtleuchten, die für therapeutische Zwecke gedacht sind. Diese sogenannten Lichtduschen kommen jeweils nur für eine kurze Dauer während einer medizinischen Lichttherapie zum Einsatz. Zur Simulation des Sonnenlichts müssen die verwendeten Leuchtmittel eine hohe Lichtstärke von mehr als 2.000 Lux aufweisen. In der Regel kommen bei medizinischen Lampen Leuchtmittel mit bis zu 10.000 Lux zum Einsatz. Das entspricht in etwa der Lichtstärke eines Sommertags in Deutschland, während am Äquator bis zu 80.000 Lux gemessen werden. Ein herkömmliches Leuchtmittel hat dagegen nur eine Lichtstärke von bis zu 800 Lux und würde nicht ausreichen, um auf den Hormonhaushalt des Menschen einzuwirken.

Warum ist hierzulande eine Tageslichtleuchte für den Menschen wichtig?

Unser Tagesablauf wird von einer inneren Uhr beeinflusst. Dafür ist ein biologischer Rhythmus verantwortlich, der unter anderem unseren Hormonhaushalt kontrolliert. Und dieser Biorhythmus reagiert auf Lebensumstände, wie äußere Einflüsse der Umgebung, z. B. auf den sich ständig ändernden Tag-Nacht-Zyklus. Daraus ergeben sich die zwei wichtigsten Zeitgeber für den Biorhythmus: das Licht und die Temperatur.

Welchen Einfluss der Biorhythmus auf uns tatsächlich hat, wird deutlich, wenn man weiß, dass er wichtige Lebensfunktionen, wie beispielsweise die Zellteilung, den Herzschlag, die Atmung und den Schlaf sowie die „Winterruhe“, aber auch unseren Appetit und Fortpflanzungstrieb, immens beeinflusst. Vor diesem Hintergrund ist es umso verständlicher, wie manche Menschen bei trübem Wetter oder während der dunkleren Wintertage in regelrechte Depressionen verfallen können. Gerade in der Zeit von November bis Februar versteckt sich Deutschland häufig unter einem grauen Wolkenschleier. Mit einer Tageslichtleuchte können Sie einem Stimmungstief entgegen treten und den Winterblues hinter sich lassen.

Lichttherapie gegen Depressionen
Um einer gedrückten Stimmung, einer Antriebslosigkeit oder Depressionen entgegenzuwirken, haben Forscher spezielle Tageslichtleuchten für eine Lichttherapie entwickelt. Inzwischen sind diese Leuchten fest auf dem Markt etabliert, und es gibt eine große Auswahl verschiedener medizinisch zugelassener Tageslichtlampen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn neben den Medizinern sind auch die Käufer längst von dem positiven Einfluss dieser Tageslichtlampen auf das Wohlbefinden und die Gesamtverfassung überzeugt.

Wie wirkt die Lichttherapie aus biologischer Sicht?
Wie bereits eingangs erwähnt, verändert sich der Hormonhaushalt des Körpers im Laufe eines Jahres und ebenso im Laufe eines Tages. Ein Beispiel: Sobald es abends dunkel wird, reagiert der Biorhythmus, indem er eine größere Menge des Hormons Melatonin produziert. Dieses lässt uns müde werden. Ohne einem ausreichenden Melatoninspiegel im Körper sind Schlafstörungen garantiert. Außerdem ist dieses Hormon verantwortlich für weitere Prozesse. So setzt es unter anderem das Wachstumshormon Somatropin frei.

Während der Melatoninspiegel bei Dunkelheit steigt, sinkt gleichzeitig die Produktion des Gewebehormons Serotonin. Dieser Neurotransmitter ist ebenfalls für viele verschiedene Funktionen im Körper zuständig, wie beispielsweise für die Informationsübertragung im Gehirn, für den Wachzustand und auch für eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Serontonin ist neben Dopamin und Noradrenalin außerdem eines der Glückshormone. Verglichen mit dem Winterschlaf einiger Tierarten, ist unsere tägliche Schlafperiode also nichts anderes als ein „kurzer Winterschlaf“.

Fazit: Ist der Biorhythmus nicht mehr im Takt, kommt es zu einem Ungleichgewicht, das im ungünstigsten Fall zu Depressionen führen kann, nämlich dann, wenn der Melatonin-Spiegel im Körper zu hoch ist und gleichzeitig ein Serotonin-Mangel herrscht.
Das zeigt, welch großen Einfluss das natürliche Licht auf unseren Tagesablauf, die Körperfunktionen und das Allgemeinbefinden hat.

Die Tageslichtleuchte einer Lichttherapie

Wissenschaftler haben mit Licht experimentiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass starke, hell leuchtende Lampen mit Leuchtmitteln, die das gesamte Farbspektrum des Tageslichts darstellen, eine ebenso positive Wirkung auf unseren Organismus und das Wohlbefinden haben können wie natürliches Tageslicht. Folglich lässt sich mit einer Tageslichtleuchte auch der Biorhythmus wieder in den richtigen Takt bringen.

Für das oben genannte Beispiel bedeutet dies, dass es durch die Lichttherapie zu einer vermehrten Produktion von Serotonin kommt. Dadurch erhalten wir mehr Energie, werden leistungsfähiger und verbessern unsere Gemütslage.

Und genau dies ist das erklärte Ziel der Mediziner, wenn sie mit Hilfe von Tageslichtleuchten in der Lichttherapie arbeiten. Da die Anwendung sehr einfach ist, hat sich die Lichttherapie auch im Hausgebrauch bereits bestens bewährt.

Wie funktioniert die Lichttherapie?

Der Biorhythmus wird von unserer inneren Uhr gesteuert. Sie reagiert auf einfallendes Licht auf der Netzhaut. Genau das macht sich die Lichttherapie zunutze. Denn die Lichttherapie wirkt über die Augen, genauer gesagt mit Hilfe des lichtempfindlichen Pigments Melanopsin, das auf das blaue Frequenzspektrum reagiert und in den Ganglienzellen der Netzhaut zu finden ist. Am besten eignen sich dafür die Blauanteile des sichtbaren Lichts mit einer Wellenlänge um die 480 nm. Melanopsin hat mit der visuellen Wahrnehmung allerdings nichts zu tun, es fördert jedoch die Melatonin-Produktion und beeinflusst damit den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Ganglienzellen nehmen das Licht im Vergleich zu anderen Sehzellen jedoch nur sehr langsam wahr. Deshalb ist eine längere Bestrahlung notwendig. Dabei muss der Anwender nicht zwangsläufig in die Lichtquelle schauen, es genügt, wenn das Licht im Augenwinkel wahrgenommen wird. Man kann nebenher durchaus lesen oder einer anderen Beschäftigung nachgehen. Bei besonders starken Lichtquellen ist sogar die Bestrahlung bei geschlossenen Augenlidern ausreichend.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Lichttherapie?

Es kommt selten zu Nebenwirkungen. Falls doch, handelt es sich meist um Hautrötungen, juckende oder trockene Hautstellen, Kopfschmerzen oder eine Reizung der Augen. Gegen Augentrockenheit helfen künstliche Tränen und Luftbefeuchter. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie vor Beginn einer Lichttherapie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

In welchen Fällen eignet sich eine Tageslichtleuchte?

  • Winterdepressionen: Mediziner nennen diese Krankheit saisonal abhängige Depression (SAD), da diese nur während der dunkleren Jahreszeit auftritt, wenn ohnehin die Tage kürzer sind und die Tageslichtintensität geringer. Hinzu kommt bei einem Großteil der Bevölkerung ein Mangel an Tageslicht, da man sich bei den kalten Temperaturen weniger häufig im Freien aufhält. Die Folge sind Müdigkeit, Schwermütigkeit und Stimmungsschwankungen. Erste positive Ergebnisse einer Lichttherapie treten in der Regel nach zwei bis drei Wochen ein. Das Licht einer Tageslichtleuchte hat einen relativ hohen Blau-Anteil. Er ist beinahe identisch mit dem hohen morgendlichen Blau-Anteil im Tageslicht. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Anwendung einer Lichttherapie am Morgen. Allerdings kann zusätzlich, abhängig von der Schwere der Depressionen, eine psychologische Betreuung notwendig sein. In besonders schweren Fällen ist eine Medikamenteneinnahme erforderlich.
  • Schlafstörungen: Mediziner sprechen erst dann von einer Schlafstörung, wenn diese mehrere Wochen andauert. Wer ein Mal schlecht einschlafen kann oder nachts aufwacht, hat noch lange keine Schlafstörung. Aufgrund des Schlafdefizits kommt es tagsüber zu starker Müdigkeit und zu Konzentrationsschwächen, die Leistung lässt nach und kann im schlimmsten Fall langfristig zu körperlichen Beschwerden führen. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Sie reichen von einem zu hohen Kaffee- und Alkoholkonsum über Stress und Depressionen bis zu äußeren Einflüssen, wie beispielsweise helles Licht oder Lärm. Wie bereits erwähnt, beeinflusst das Licht den Zeitgeber unseres Biorhythmus. Deshalb lässt sich mit einer Lichttherapie relativ einfach und schnell eine Verbesserung erzielen. Wer abends nur schwer müde wird und die halbe Nacht auf den Beinen ist, nutzt am besten die Lichttherapie am Morgen. Wer dagegen direkt vor dem TV einschläft, kann mit einer Therapiesitzung am Abend entgegenwirken.
  • Migräne und Kopfschmerzen Die Ursachen für Migräne sind vielfältig und bis heute noch nicht endgültig erforscht. Sie reichen von Stress über Schlafstörungen bis hin zu einem erhöhten Alkoholgenuss. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Neurotransmitter Serotonin in den meisten dieser Fälle mitverantwortlich ist. Klinische Studien haben gezeigt, dass durch die Lichttherapie die Serotonin-Produktion angeregt wird und dadurch beispielsweise Migräne-Krämpfe ausbleiben. Wichtig ist eine regelmäßige Anwendung am Morgen.

Weitere erfolgversprechende Anwendungsgebiete sind Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Akne. Der Vorteil der Lichttherapie ist der Verzicht auf chemische Stoffe, die eine weitere Hautreizung verursachen könnten.

Wie war das mit dem Vitamin D?

Sonnenlicht begünstigt die Bildung von Vitamin D in den Zellen – das ist bekanntlich wichtig für unser Immunsystem und soll nach neuesten Forschungsergebnissen auch das Herzinfarktrisiko mindern und ungesundes Zellwachstum verhindern. Für die Vitamin-D-Produktion sind die nicht sichtbaren UV-B-Strahlen im natürlichen Lichtspektrum verantwortlich. Da UV-Strahlen jedoch die Augen beziehungsweise den Sehnerv schädigen können, werden diese bei den meisten Tageslichtleuchten mit Hilfe einer Glasscheibe herausgefiltert. Folglich sind Tageslichtleuchten nicht geeignet, um einen eventuellen Vitamin-D-Mangel auszugleichen.

Was Sie bei der Anwendung einer Tageslichtleuchte beachten sollten
  • Der Tageszeitpunkt entscheidet über die Wirkung der Lichttherapie. Wählen Sie diesen abhängig vom Krankheitsbild.
  • Wichtig ist, dass Sie während der Sitzung ausreichend Wasser zu sich nehmen, da der Stoffwechsel angeregt wird.
  • Halten Sie sich an die Abstandsangaben des Leuchtenherstellers.
  • Beachten Sie ebenso die maximal empfohlene Bestrahlungsdauer.
Worauf ist beim Kauf einer Tageslichtleuchte zu achten?

Auf unseren Seiten finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Tageslichtleuchten. Damit Ihnen die Auswahl der passenden Lampe leichter fällt, können Sie sich an den nachfolgenden Punkten orientieren:

  • Zunächst sollten Sie sich zwischen den beiden Varianten von Tageslichtlampen entscheiden. Wünschen Sie eine Funktionsleuchte oder eine medizinische Leuchte für eine Lichttherapie?
  • Welche Lichtstärke (Lux) benötigen Sie? Medizinische Leuchten besitzen eine höhere Lichtintensität, benötigen allerdings auch mehr Strom.
  • Wo soll die Tageslichtleuchte zum Einsatz kommen? Benötigen Sie dafür eine Tisch-, Steh-, Decken- oder Wandleuchte?