Der Leuchtmittel-Hersteller Osram, eine Tochter des Münchener Siemens-Konzern setzt auf den Zukunftsmarkt energiesparende LED-Leuchten. Osram-Vorstandschef Martin Goetzeler vertraut dabei vor allem auf sogenannte Retrofits: Neuartige LED-Lampen, die aussehen wie die klassische Glühbirne.
Die Siemens-Tochter Osram sieht ihre Wachstumschancen im Markt für LED-Lampen. Ziel ist es, bei Einzelprodukten aber uach bei Großprojekten wie der Beleuchtung von Sportstadien oder Gebäuden weiterhin der Zweite hinter dem Weltmarktführer zu bleiben oder diesen sogar zu überholen, so Vorstandschef Martin Goetzeler am Montag in München. Wann genau Osram den japanischen Konkurrenten Nichia überholen könnte, wollte er allerdings nicht sagen. Der japanische Marktführer hat derzeit einen Marktanteil von 18 bis 19 Prozent, die Siemens-Tochter komme auf immerhin ein Zehntel des Gesamtmarktes. Osram erzielte den Angaben zufolge zuletzt 15 Prozent des Umsatzes mit Leuchtdioden (LED) und organischen Leuchtdioden (OLED).
Dezember 31st, 2009
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