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Lampen und Leuchten für jeden Anlass

Licht bestimmt unser Leben. Es bestimmt unseren Tagesrhythmus und es hilft uns beim Sehen. Mit der Erfindung der Glühlampe vor mehr als 130 Jahren hat sich unser Tagesablauf nachhaltig verändert. Nicht nur, dass sich alte Gewohnheiten gewandelt haben, wir waren mit Hilfe der künstlichen Beleuchtung nun in der Lage, bestimmte Tätigkeiten auch erst nach Einbruch der Nacht zu erledigen.

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten

Doch nicht nur die Zeit vergeht, auch der technische Fortschritt macht nicht halt. Ein ständiger Anstieg der Stromkosten und der behutsame Umgang mit unseren Ressourcen sollte auf dem Markt für Leuchtmittel für ein Umdenken sorgen. So kam für die Glühlampe mit ihrem schlechten Wirkungsgrad im Jahr 2009 das Aus.

Die sogenannte Energiesparlampe

Trotz Halogenlampen, Leuchtstoffröhren und den damals noch relativ neuen LED-Lampen ist seitdem nur noch die Rede von Energiesparlampen. Korrekterweise handelt es sich hierbei um sogenannte Kompaktleuchtstofflampen, denn der Begriff Energiesparlampen bezeichnet im Grunde eine Vielzahl verschiedener energieeffizienter Leuchtmittel, das heißt auch Leuchtstoffröhren und vor allem die LED Lampen. Der fälschlicherweise verwendete Begriff hält sich dennoch bis heute hartnäckig. Dies ist nicht weiter überraschend. Die Leuchtmittelhersteller nutzen ihn gekonnt für ihre Marketingstrategien.

Das Angebot ist riesig

Bedauerlicherweise ist das Angebot der Leuchtmittel heute nahezu unüberschaubar groß und auf den ersten Blick sehr unübersichtlich. Hinzu kommt, dass sich die Hersteller untereinander nicht abstimmen und durch die unterschiedlichen Angaben auf den Verpackungen der Leuchtmittel für zusätzliche Verwirrung sorgen.

Kein Wunder, wenn sich viele Verbraucher bis heute nicht mit den „neuen“ Leuchtmitteln anfreunden können, denn wer möchte schon studieren, um sich in diesem Angebotsdschungel zurechtfinden zu können? Den Herstellern ist es erstaunlicherweise egal – sie tun wenig, um für Aufklärung zu sorgen.

Dies wollen wir ändern!

Was können Sie auf unserer Internetseite finden?

Schöne Lampen und viele gute Ideen und Tipps.Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten die Grundlagen der verschiedenen Beleuchtungssysteme erklären und auch, was Sie bei der Planung der Beleuchtung und Gestaltung Ihrer Räume berücksichtigen sollten. Wir vermitteln Ihnen die wichtigen Details und Grundlagen dazu und zeigen, was beim Umstieg auf neue Leuchtmittel zu beachten ist.

Sie erfahren in unserem Ratgeber, warum die Angabe von Watt bei heutigen Leuchtmitteln nicht mehr alleine ausschlaggebend ist, was es mit all diesen neuen Bezeichnungen wie Lumen und Lichtstrom auf sich hat, und was die weiteren Angaben auf den Verpackungen bedeuten. Zusätzlich zeigen wir, wie das Licht auf uns Menschen wirkt, auf welche Art und Weise uns die Lichtstimmung beeinflusst, was die Farbtemperatur damit zu tun hat und wie Sie eine bestimmte Atmosphäre schaffen.

Außerdem informieren wir Sie über Vor- und Nachteile verschiedener Leuchten, von Wand-, Decken- und Pendelleuchten über Stand- und Tischleuchten bis hin zu Einbaustrahlern und Außenleuchten.

Falls Sie sich gerade wundern, warum wir hier die Bezeichnung „Leuchte“ anstelle der im Alltag gebräuchlichen Bezeichnung „Lampe oder Lampen“ verwenden, hat dies einen einfachen Hintergrund: Im modernen und fachlich korrekten Sprachgebrauch ist mit dem Begriff „Lampe oder Lampen“ das Leuchtmittel gemeint, beispielsweise eine Glühlampe, eine Halogenlampe, eine Kompaktleuchtstofflampe oder eine LED Lampe. Dagegen besteht eine Leuchte in ihrer Gesamtheit aus dem Lampenschirm und dem Lampenfuß inklusive des Anschlusskabels. Aus diesem Grund verwenden wir hier auch die korrekten Bezeichnungen Deckenleuchte anstatt Deckenlampe, Tischleuchte anstatt Tischlampe, etc.

Wir erklären Ihnen die Leuchtmittel, welche für Ihren speziellen Einsatzzweck die passenden sind und worauf Sie beim Kauf achten sollten: Angefangen bei der in vielen deutschen Haushalten immer noch sehr beliebten und verbreiteten Glühlampe, über die haltbareren Halogenlampen und die energiesparenden Kompaktleuchtstofflampen bis zu den in erster Linie an Arbeitsplätzen bewährten Leuchtstoffröhren. Wir zeigen auch, warum die Kompaktleuchtstofflampe vielleicht doch nicht die erste Wahl bei den Leuchtmitteln ist.

Und selbstverständlich befassen wir uns ausführlich mit der Lösung für effizientes Strom sparen: dem energieeffizientesten Leuchtmittel unserer Tage, der LED Lampe. Denn sie wird unsere Zukunft noch in einer bis heute nicht bekannten Weise beeinflussen.

Wir bieten Ihnen ebenso eine umfassende Übersicht im Hinblick auf die Beleuchtungsmöglichkeiten für ein behagliches Zuhause und einen angenehmen, produktiven Arbeitsplatz.

Der richtige Einsatz von Leuchten und Lampen

Jeder Raum in der Wohnung soll einen bestimmten Zweck erfüllen, einmal mehr wohnlich, der andere funktionell für das Homeoffice. Dafür die richtige Beleuchtung zu finden ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Denn es kommt auf die Kombination aus einem passenden Design der Leuchten und der wirkungsvollen Beleuchtung an. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Licht die gewünschte Atmosphäre schaffen können.

Welche Leuchte für welchen Einsatzzweck?

Wie hell soll die Leuchte strahlen und welche Stellen sollen beleuchtet werden? Eine zu helle Beleuchtung kann blenden und eine zu dunkle verbirgt womöglich das Ambiente des Raums. Eine Deckenleuchte bietet eine andere Beleuchtung wie eine Wandleuchte. Worauf ist beim Einsatz von LED Leuchten und Dimmern zu achten? Fragen über Fragen, die wir mit Ihnen gemeinsam beantworten möchten.

Direkte oder indirekte Beleuchtung?

Für einen Arbeitsplatz benötigen Sie eine helle Umgebung mit einem fokussierten Licht. Ganz anders hingegen bei einem Wohnraum. Die Behaglichkeit stellt sich in der Regel mit einer warmen, indirekten Beleuchtung ein, die wenig Schatten wirft. Damit die Augen bei dieser Beleuchtung nicht zu schnell ermüden, sollten Sie darauf achten, dass die Beleuchtung weder zu kontrastreich, noch zu kontrastarm ist. Oftmals empfiehlt es sich, den Raum in verschiedene Bereiche zu unterteilen und entsprechend ihrer Nutzung zu beleuchten, wie beispielsweise ein helles, punktuelles Licht am Tisch und eine indirekte Beleuchtung mit einem soften Wohlfühllicht im übrigen Raum. Wie im Leben ist auch bei der Beleuchtung eine ausgewogene Mischung meist die beste Lösung.

Akzentlicht

In einem gleichmäßig ausgeleuchteten Raum können Sie mit einem sogenannten Akzentlicht für Abwechslung sorgen und bestimmte Zonen hervorheben. Dies sorgt für mehr Tiefe und 3D-Feeling. Sie können entweder eine besondere Architektur des Raumes oder Möbel hervorheben und auch von bestimmten Bereichen des Raums ablenken und diese damit kaschieren.

Diese Akzentlichter lassen sich nicht nur mit einem Strahler oder Spot realisieren, auch eine dekorative Tisch- oder Stehleuchte kann diesen Funktion erfüllen.

Akzente sollen mit Licht und Schatten spielen und das Gewünschte hervorheben. Die unterschiedliche Intensität des Lichts bringt Leben in den Raum, kann Behaglichkeit oder eine andere beliebige Atmosphäre schaffen. Doch auch hier gilt: Nicht zu viele Akzente setzen und vor allem nicht zu aggressive – weniger ist auch hier oftmals mehr.

Arbeitsbeleuchtung

Zum Arbeiten ist eine sehr gute Ausleuchtung der Arbeitsfläche notwendig. Es soll uns beim Konzentrieren und Lesen helfen. Dazu ist es wichtig, dass die Augen nicht so schnell ermüden. Aus diesem Grund ist eine zielgerichtete Beleuchtung essentiell. Dieses kontrastreiche Licht erreichen wir mit Funktionsleuchten im Arbeitszimmer, mit Einbauleuchten in der Küche und mit Stehleuchten im Wohnzimmer. Auch hier sollte es nicht nur die Funktionslichtquelle geben, hilfreich ist eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung.

Wandleuchten

Design  Wandleuchte Led Leuchten.Das sanfte Licht einer Wandleuchte eignet sich prima als indirektes Licht im Hintergrund. Das Licht leuchtet meist nach unten und oben, kann jedoch auch zur Seite oder in nur eine Richtung strahlen. Sie lassen sich auch zur Beleuchtung eines Spiegels verwenden. Wandleuchten hängen nicht im Weg, doch in engen Fluren und Räumen sollten sie möglichst flach sein und nicht weit in den Raum hineinragen.

Deckenleuchten

Deckenleuchten sorgen meist für die Grundhelligkeit in einem Raum und spenden ein gleichmäßiges Licht. Um sie an verschiedene Situationen anzupassen und die Helligkeit nuanciert einsetzen zu können, werden Deckenleuchten häufig mit einem Dimmer betrieben. Sie lassen sich jedoch auch zum gezielten Anstrahlen einer Zone einsetzen. Allerdings werfen Deckenleuchten auch Schatten. Deshalb empfiehlt sich eine Kombination mit weiteren Leuchten.

Standleuchten/Fluter

Design  Steh Led Leuchten.Mit Standleuchten lassen sich bestimmte Bereiche eines Raums erhellen, beispielsweise der Essbereich oder der Wohnbereich. Bei einem kleinen Raum können sie sogar als Raumlicht genutzt werden. Dabei ist allerdings auf die Größe der Standleuchte zu achten. Diese muss ebenso zur Größe des Raumes passen wie das Licht, damit der Raum nicht überladen wirkt. Standleuchten mit einem Schirm leuchten nach unten und teilweise auch nach oben, während Leseleuchten entweder nach unten strahlen oder justierbar sind.

Mit einem Deckenfluter lassen sich wunderschöne Lichteffekte erzielen, denn sie werfen ihr Licht nach oben. Dies ist vor allem im Zusammenspiel mit hellen, kräftigen oder leuchtenden Farben besonders eindrucksvoll. Einige Fluter erlauben sogar eine Richtungsänderung des Lichtstrahls.

Tischleuchten
Tischleuchten können für punktuelle Akzente im Raum sorgen. Sie strahlen in Form einer Leselampe nach unten oder bei Schirmleuchten auch gleichzeitig nach oben.

Schreibtischleuchten
Wie die Leseleuchten werfen sie das Licht nach unten, in diesem Fall auf die Arbeitsfläche oder den Schreibtisch.

Einbau- und Unterbauleuchten
Einbau- oder Unterbauleuchten sind hilfreich beim Einsatz in der Küche, um die Arbeitsfläche optimal auszuleuchten. Doch längst haben sich Einbauleuchten im gesamten Haushalt breit gemacht, beispielsweise im Wohnzimmer als indirekte Lichtquelle, oder um Vitrinen gekonnt in Szene zu setzen. Immer häufiger kommen Einbaustrahler auch über dem Schreibtisch und im Bad zum Einsatz. Es empfiehlt sich, Einbauleuchten mit anderen Lichtquellen zu mischen, um die starken Kontraste und harten Schatten abzumildern.

Lumen Vergleichstabelle

Wer sich im Baumarkt oder Elektrofachhandel nach einer Kompaktleuchtstofflampe umschaut, findet auf der Verpackung anstelle der bekannten Leistungsangabe in Watt eine Maßeinheit namens Lumen. Dies ist die lateinische Bezeichnung für Licht und sie ersetzt in Zeiten verschiedenartiger Leuchtmittel die wenig aussagekräftige Leistungsangabe. Seit den Zeiten der Glühbirne hat sich viel getan und wir profitieren heute von wesentlich effizienteren Leuchtmittel. Der Stromverbrauch sagt bei modernen Leuchtmitteln wenig über ihren Wirkungsgrad.

Eine Glühbirne mit 75 Watt verbraucht 0,075 kWh Strom in der Stunde. Eine Kompaktleuchtstofflampe mit der gleichen Lichtausbeute benötigt dagegen lediglich etwa 15 Watt, was einem etwa 80 % geringeren Energieverbrauch entspricht. Die Kompaktleuchtstofflampe nutzt die aufgewendete elektrische Energie wesentlich effizienter als der Glühdraht einer Glühbirne. Sie erhitzt sich weniger, gibt damit wesentlich weniger Hitze an die Umgebung ab und nutzt den Strom effizient zur Umwandlung in sichtbares Licht.

Da alle elektrischen Leuchtmittel einen besseren Wirkungsgrad als die Glühbirne aufweisen, unterscheidet man inzwischen die Leuchtmittel aufgrund ihres Lichtstroms, sprich der gefühlten Lichtwirkung. Deshalb wird heute anstelle des Stromverbrauchs die Angabe der Helligkeit genutzt. Mit der Maßeinheit Lumen (lm) bekommen wir einen genauen Hinweis auf die tatsächliche Helligkeit einer Lampe und damit auf die gefühlte Wahrnehmung des Lichts.

Zum besseren Verständnis

Damit wir uns einfacher an die Maßeinheit Lumen gewöhnen, gehen die Lampenhersteller verschiedene Wege. Einige nennen den Lichtstrom (Lumen) und die Leistung (Watt), während andere ihre Verpackungen mit irritierenden Hinweisen wie „30 W = 40 W“ beschriften. Wieder andere weisen nur noch auf den Lumen-Wert (lm) hin. Diese unterschiedlichen Vorgehensweisen machen es für uns Endverbraucher nicht einfacher. Hinzu kommt, dass jedes Leuchtmittel (Glühlampe, Kompaktleuchtstofflampe, Halogenlampe und LED Lampe) eine andere Lichtausbeute besitzt und sie sich nicht so einfach miteinander vergleichen lassen.

Werfen Sie einen Blick auf nachfolgende Tabelle.
Sie hilft bei der Suche nach der passenden Lampe im Leuchtmitteldschungel:

Glühlampe
Halogenlampe
Leuchtstoffröhre
LED Lampe
15 W
125 lm
119 lm
136 lm
25 W
229 lm
217 lm
249 lm
40 W
432 lm
410 lm
470 lm
60 W
741 lm
702 lm
806 lm
75 W
970 lm
920 lm
1055 lm
100 W
1398 lm
1326 lm
1521 lm
150 W
2253 lm
2137 lm
2425 lm

(Quelle Philips)

Helligkeitsvergleich unterschiedlicher Leuchtmittel und ihrer gefühlten Wahrnehmung für den Menschen.